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... «Um mithalten zu können, müssen wir in Zukunft deutlich bessere Ergebnisse erwirtschaften als bisher.» Deshalb wird die zukünftige Audi-Strategie lauten: «Ressourcen-Optimierung». Das heisst, dass der Einsatz von Menschen, Kapital und Material so gesteuert wird, dass eine entsprechende Leistung möglichst kostengünstig erbracht werden kann. Um die für eine sichere Zukunft notwendige Rendite zu erzielen, wird man drastische Kostensenkungen und Rationalisierungen vornehmen. Davon sind in diesem Jahr auch 2000 Arbeitsplätze in den Audi-Werken von Ingolstadt betroffen. Man wird dort die Belegschaft um jeweils 1000 Mitarbeiter reduzieren. Dieser Personalabbau wird - so Dr. Piech - «sozialverträglich» durchgeführt. Von Unternehmensseite aus sei vorerst nicht beabsichtigt, Kündigungen auszusprechen. Selbst entwickeln - oder kostengünstig kaufen. Auch darin sieht man in Ingolstadt eine Lösung zur Kostensenkung, ohne damit nun den Produktions-Standort «Bundesrepublik Deutschland» in Frage zu stellen. Bei Audi will man sich auf das Kerngeschäft des Automobilbaus konzentrieren. Also Entwicklung des Gesamtfahrzeugs, Schwerpunkte in der Fertigung von Motoren und Karosserien sowie die Montage der Fahrzeuge. Alle übrigen Komponenten und Teile dagegen sollen möglichst günstig beschafft werden. «Ratio» heisst daher in der Audi-Vorstandsetage ein weiteres ...
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