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... Die Regierung verabschiedet sich damit endgültig von der aus der Hochkonjunkturstammenden Vorstellung, zwischen Rupperswil und Bruggbenötige das Aaretal eine besonders leistungsfähigeHauptverkehrsader. Geplant waren grossräumige Umfahrungen zur Ableitung des Autobahnverkehrs. Das Baudepartement wurde sich inzwischen bewusst, dass dieses Konzept der achtziger Jahrenach Raumplanungsgesetz ohne übergeordnete Richtpianung gar nicht mehr zulässig wäre. Mit dem definitiven Entscheid über den Halbanschluss soll noch etwa fünf Jahre zugewartet werden, bisder übergeordnete Verkehrsrichtplan verfügbar ist. Mehrere Gemeinden und die Brugger Regionalplanung hattenschon den endgültigen Verzicht gefordert, anderseits beharren die Regionaiplanung Oberes Fricktal und mehrere dortige Gemeinden auf demsofortigen Bau des Halbanschlusses. Dem Bund wurden drei Varianten (Verzicht undvorläufiger Verzicht sowie Bau des Halbanschlusses) vorgelegt Das Departement Ogi verlangt sowohl beim vorläufigen wie beim endgültigen Anschluss einen Notfallanschluss, denn das Teilstück der Autobahn liegt zwischenden beiden Tunnelachsen Bözberg und Habsburg und istder einzige Ort, wo Rettungsfahrzeuge in die Tunnelröhrengelangen können. Über den Notfallanschluss könnte auchder Autobahnverkehr auf die Kantonsstrasse umgeleitetwerden, wenn etwa die eine Tunnelröhre gesperrt ...
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