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... Auch eine weitere Optimierung des Verbundglases ist anzustreben, so etwa durch besonders dünne Glasschichten. Während beim heutigen Verbundglas die äussere und innere Glasschicht eine Dicke von rund 2,6 mm und die dazwischenliegende Sicherheitsfolie eine solche von 0,76 mm aufweist, verminderte man z. B. beim Sigla As 15 die Stärke der Innenscheibe auf 1,5 mm. Dadurch wird die Verletzungsgefahr bei einem Aufschlag des Kopfes mit Bruch der Scheibe vermindert. In England aber forschte man in ganz anderer Richtung. Während die fünf Produktionsanlagen der Firma Triplex Safety Glass Co. Ltd im Jahr über 4 Mio Quadratmeter konventionelles Sicherheitsglas für den Landund Wassertransport und für Flugzeuge herstellten, gab man der Forschung die Aufgabe, beim Verbundsicherheitsglas die Innenscheibe zu härten, so dass sie nicht mehr splittert, sondern wie Einschichtenglas in gefahrlosere Krümel zerfällt. Die dazu angestellten Untersuchungen zeigten sehr bald, dass die Entwicklung einer solchen Windschutzscheibe ausserordentlich schwierig ist, und zwar vor allem deshalb, weil die Gesamtverbundscheibe nicht zu dick sein darf. Die Bemühungen gingen dahin, bei der Foliendicke von unverändert 0,8 mm auf eine Glasstärke aussen und innen von nicht mehr als je 2,3 mm zu kommen. Dies würde eine Gesamtdicke der neuartigen Verbundglas-Windschutzbis 20 Prozent über ...
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