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... Stahlblecharmaturenbrett in der Lage, so viel Energie zu absorbieren, dass (nach der Prüfnorm) der aufschlagende Kopf des Beifahrers nie überlastet wird (Bild 5), obwohl sich über dem Blechkörper nur noch eine dünne Polsterschicht befindet. Das Lenksystem ist nach wie vor ein Stiefkind der passiven Sicherheit, und dabei ist - so Prof. Dr. Gögler, Universitätsklinik Heidelberg - «das Lenkaggregat unter Berücksichtigung von Häufigkeit und Schwere der Verletzungen mit dem höchsten Verletzungsrisiko belastet». Hinzu kommt bei Kleinwagen, dass man mit möglichst einfachen, billigen Mitteln zum Ziel kommen muss. Dabei stellen Schutzmassnahmen wie etwa angeführte Verformungsglieder in langen Lenksäulen und ein ungeführter «Pralltopf» zwischen Lenkrad und Lenksäule keineswegs aufwendige Konstruktionen dar. Bei allen derzeitigen Kleinwagen begnügt man sich jedoch damit, durch Lage des Lenkgetriebes oder Zwischenschaltung von Gelenken selbst bei einem Frontalaufprall bis 50 km/h zu erreichen, dass die Lenksäule nur unwesentlich in den Passagierraum eindringt, obwohl dabei gefährliche Kanten und Ecken entstehen können. Spitzenbelastungen werden meist nur durch breite Polsternabenund -Speichen beim Aufprall gedämpft. Sicherheitsgurten Die heute üblichen Dreipunktgurten sind in der Lage, die Wageninsassen gut zu schützen, wenn bei der zweiten Kollision nicht ...
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