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... muss man vollauf begreifen ; auch die «Automobil Revue» hat damals eine scharfe Feder geführt und die schwachen Stellen des Rennsportes schonungslos aufgedeckt. So rasch wie der Orkan gekommen ist, so rasch ist er auch wieder verflogen, und die Öffentlichkeit befasst sich heute nicht mehr mit dem Automobilsport. Dies darf uns indessen nicht in Sicherheit wiegen und darüber hinwegtäuschen, dass sich prinzipiell nicht viel geändert hat. Wohl sind viele Rennstrecken zusätzlich gesichert und Pisten, die den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen, liquidiert worden, doch sind viele Massnahmen getroffen worden, die einer ernsthaften, kritischen Würdigung nicht standhalten; und auf dem Gebiet der Fahrzeuge haben sich die verantwortlichen Sportbehörden auf kleine, vollkommen unwesentliche und ungenü- gende Retouchen beschränkt. Als Land ohne eigene Automobilindustrie, ohne Autobahnen und gegenwärtig auch ohne bedeutende Automobilrennen spielt die Schweiz im internationalen Automobilsport keine grosse Rolle. Gerade deswegen aber kann sie sich über die gegenwärtigen Probleme unbefangener äussern als Länder, in denen der Automobilsport zahlreiche und gewichtige Interessen kommerzieller Art tangiert. Damit aber auch in Zukunft neben den rein sportlichen Belangen auch die Möglichkeiten der Beeinflussung der Fahrzeugtechnik durch den Bau von Hochleistungs- Sportfahrzeugen voll ...
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