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... Siemens entwickelt und gebaut und kostete den Bund etwa 4,5 Millionen Mark. Sie arbeitet als Testanlage für weitere, ähnliche Projekte auf anderen staugefährdeten Autobahnstükken der Bundesrepublik. Die Kölner Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) will an diesem Beispiel herausfinden, inwieweit eine solche Anlage die Verkehrssicherheit erhöhen kann. Aichelberg: 24 Unfälle pro Kilometer Den Aichelberg wählte man als Ver suchsstrecke, denn allein 1975 gab es in diesem kurzen Straßenstück 171 registrierte Unfälle, durchschnittlich 24 pro Kilometer. 105 davon waren Auffahrunfälle, das sind 61 Prozent. Zum Vergleich: Auf den übrigen bundesdeutschen Autobahnen passieren im Schnitt 2 Unfälle pro Kilometer und Jahr. Fast die Hälfte davon sind Auffahrunfälle. Am Albaufstieg sieht die Unfallstatistik also 12mal schlimmer aus als auf anderen Autobahnen. Denn: Der Aichelberg hat 7 Prozent Steigung, etwa ein Viertel der Fahrzeuge, die da hinaufrollen, sind Lastwagen. Wenn die voll beladen sind — und das sind sie meistens — geht es auf der rechten Spur oft nur mit Tempo 5 vorwärts. Der gesamte übrige Verkehr muß sich also auf die linke Spur zwängen. Wenn dann nur ein Wagen mit Panne liegenbleibt, ist der Stau todsicher. Eine Standspur gibt es am Aichelberg nicht. Sie kann auch nicht gebaut werden, denn ein Großteil der Steigung ...
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