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... Wellenbergen, die, als Stoßtrupps gegen Amsterdam gerichtet, Baracke eine wird uns mit das alte Holland in die Zange nehmen, Tulpen und Käse durch schleichende Bodenversalzung verderben und schließ- lich samt Windmühlen, Holzschuhen, Dörfern und Städten hinwegraffen ... Gegen diese Bedrohung schützt jetzt also der große Deich. Was sich an seiner »süßen« Seite ausdehnt, ist gezähmt, beherrscht durch Pumpwerke und Schleusen, kontrolliert bis zum letzten Wässerchen, das irgendwo in einem der nagelneuen Rübenäcker durch ein Entwässerungsrohr gluckert: ein riesiges, nützliches Wasserreservoir. Nach der »Vorbelichtung« sind wir geneigt, dem Neuland ein mehr technisches als ästhetisches Interesse entgegenzubringen. Und daran tun wir gut, denn die Polder sind nicht, was man schöne Gegend nennt. Wir könnten uns vorstellen, daß sie dem touristischen Normalverbraucher ziemlich schwer im Magen liegen, wenn er sie nicht mit ein paar hübschen Zugaben würzt (auf die kommen wir gleich!). Die Polderlandschaft ist nicht häßlich, nicht einmal eintönig. Die einzelnen Polder sind von Wasser umgeben, von Schiffskanälen durchzogen, die Höfe von Bäumen umstanden, Obstplantagen von Baumstreifen geschützt. Aber es gibt nirgends ein Gewässer, das seine eigenen krummen Wege geht, keinen Baum, der aus der Reihe tanzt. Es ist alles ordentlich und sehr ...
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