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... Schau mit einem Besucherschwund von 40 Prozent mit Anflügen skurrilen Humors: Der schwedische Rennfahrer Ronnie Peterson traf am autofreien Sonntag aus dem Dunkel der Schneenacht auf einem Fahrrad ein, und sein deutscher Kollege Rolf Stommelen sprengte mit einem Apfelschimmel in die Hallen, wie Lady Godiva, allerdings vollständig bekleidet. Aber schon Mitte der siebziger Jahre begann eine notorisch vergeßliche Jugend zu fragen, wer Jochen Rindt eigentlich gewesen sei. Folglich wurde das Andenken an den großen Toten 1978 kurzerhand zu den Akten gelegt und Wolfgang Schöllers Fuhren alle auf Ferrari: Cliff Allison, Derek Bell, Tony Brooks, Innes Ireland, Roy Salvadori (obere Reihe von links), Luigi Villoresi, Phil Hill, Patrick Tambay (in der Mitte), Oliver Gendebien, John Surtees, Chris Amon, Paul Frere, Maurice Trintignant (untere Reihe). Spektakel erneut zum Täufling, diesmal endgültig Motor Show Essen geheißen. Zugleich fina ihr umtriebiger Impresario damit an, sich auf die gewandelten und sich wandelnden Sehnsüchte der Unterhaltungsgesellschaft einzustellen. Ab 1982 mixte er jene unnachahmliche, gleichsam multikulturelle Melange aus Neuem, Altem, Aufgepepptem, Zweirädrigem und Kuriosem, gewürzt mit dem deftigen Aroma purer Show, die der Ruhrpott-Wintergaudi Profil und Gepräge gibt. Schöller rief an, und alle, ...
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