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... am Europapokal der Tourenwagen beteiligen, die Renneinsätze werde man den Kunden überlassen. Als die Mitarbeiter der Münchner Rennabteilung diese Nachricht im Radio hörten, war ihre Verblüffung gross. Im Werk selbst hatte noch niemand von einem Rennstopp gesprochen, und sogar die engsten Mitarbeiter von Rennchef Jochen Neerpasch hielten die Rundfunkmeldung für eine Ente. Versuche der Presseabteilung, werksintern bei Robert Lutz Aufklärung über den «seltsamen» Wiener Alleingang zu erhalten, scheiterten: Lutz war für niemanden zu sprechen. Sage und schreibe vier Tage später hatten sich die Münchner Offiziellen dann endlich zu einem offiziellen Statement durchgerungen, das man jedoch auch nur zögernd an die Presse gab. «Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage will BMW 1974 werksseitig nicht am Kampf um den Europapokal für Tourenwagen teilnehmen. Das Werk unterstützt jedoch weiterhin Kundenfahrzeuge. Die Produktion von Rennwagenmotoren für die Formel 2 und für den 3.0 CSL wird weitergeführt.» Ob man den beim Grossen Preis von Argentinien weilenden Rennleiter Neerpasch bei dieser Entscheidung übergangen hatte oder ob Lutz nur einen längst gefassten Vorstandsbeschluss bekanntgab, blieb ungeklärt. Tatsache ist jedoch, dass es 1974 auf den Rennstrecken keine Münchner Streifenwagen mehr geben wird. Wie die Bayern ihren Titel ...
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