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... »Diese Vorschläge gibt es bei uns schlicht und einfach nicht«, sagt der Audi-Mann und fordert: »Den kleinsten Vorschlag muß man aufs Podest stellen.« Während bei der deutschen Automobilindustrie 1992 von 100 Mitarbeitern nur knapp zwölf einen Weingereicht haben, gibt es in Japan, so Steinkirchner, bei 1000 Mitarbeitern 1000 Vorschläge. Herausragendes Vorbild in Deutschland: Opel in Eisenach. Nach Angaben von Opel kam dort jeder Mitarbeiter im ersten Quartal 1993 auf durchschnittlich acht Vorschläge. Das BVW noch effektiver zu machen und damit seine Erträge zu steigern, ist das erklärte Ziel aller Kfz-Hersteller in Deutschland. In allen Häusern wird verbessert, werden neue Konzepte gestrickt. Hans-Jürgen Friedrichs, Leiter BVW bei VW: »Das Management erwartet, daß es bei uns einen deutlichen Ruck gibt.« Friedrichs stellt uns zwei Mitarbeiter vor, die schon 17 bzw. 29 Vorschläge gemacht haben: Heiko Toepel und Uwe Opitz. Sie reichten 1991 zusammen einen Vorschlag ein, der am Ende jedem 50 000 Mark einbrachte. Es ging um eine PVC-Recyclingmaschine, deren Leistung sie durch konstruktive Veränderungen um 160 Prozent erhöhen konnten. Außerdem wurde für den Bediener, der Opitz damals war, die »schwere Knochenarbeit« von früher wesentlich erleichtert. Einsparung für VW im ersten Jahr: 400 000 Mark. Eine Maschine ...
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