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... anerkanntermassen ebenso unwirtschaftlich wie das Differential arbeitenden Wechselgetriebe ein Ausgleichgetriebe besitzen muss, und pflegen uns darüber nun nicht mehr weiter den Kopf zu zerbrechen. Nicht so geht es den Automobi'lkonstrukteuren, die nicht nur danach trachten, billigere und betriebssichere Wagen zu bauen, sondern auch stets darüber studieren, wie sie die Leistungsfähigkeit ihrer Wagen nach Möglichkeit erhöhen können. Das Differentialgetriebe erzeugt wie jede Zahnradübertragung zweifellos einigen Kraftverlust, und deshalb schon hat man grosse Rennwagen ohne AusgJeichgetriebe gebaut, damit sie gerade in den Kurven, wo ohnedies meist ein Rennen auf längere Distanz gewonnen zu werden pflegt, keinen Kraftverlust erleiden. Ueber das Für und Wider ist bezüglich des Differentialgetriebes schon sehr viel Druckerschwärze verschwendet worden, ohne dass man, was wichtiger wäre, dazu gekommen ist, einen brauchbaren Differentialgetriebeersatz zu schaften. Wohl gibt es diesen für kleine leichte Wagen, und er scheint sich auch hier ganz gut zu bewähren, aber unsere grösseren und vor allem grossen und schnellen Tourenwagenhaben auf dieses Aggregat doch noch nicht verzichten können. Nun haben sich in jüngster Zeit zwei der bekanntesten Automobilkonstrukteure Europas, Mister Bradshaw, der Erbauer des ölgekühlten Motors und selbst ein vorzüglicher ...
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