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... Alitalia-Lackierung grenzt an Arroganz. Kaum ist der Wagen auf unserer Höhe, drückt der Fahrer das Gaspedal durch, und mit dem Heulen seines Ferrari Dino V6 schießt der Stratos verächtlich von dannen. Fast fühlt es sich an, als habe man ein rassiges Pferd streicheln wollen, das nur geringschätzig seinen Kopf schüttelte, bevor es auf und davon galoppierte. Während wir auf den sich schnell entfernenden Spoiler, die großen, runden Rückleuchten und die schuppenartigen Lamellen des Heckfensters schauen, grinst der neben uns stehende Mann über beide Ohren. Vielleicht erinnert sich Sandro Munari gerade daran, dass dies der einzige Anblick war, den er zwischen dem 22. und 28. Januar 1977 seinen Rivalen gönnte, die ihn vergeblich durch die Seealpen zu verfolgen suchten. »Ich liebe diesen Stratos«, sagt der Italiener. »Ich schätze mich glücklich, das Auto dank meiner Freundschaft mit seinem Besitzer Guido Avandero regelmäßig zu sehen und zu fahren. Dann kommen so viele magische Erinnerungen zurück ...« Als Munari 1977 die Monte in Angriff nahm, hatte er dort schon drei Mal gewonnen. Zuerst 1972, mit der kleinen, zum Untersteuern neigenden Fulvia HF – 1,6 Liter Hubraum und Frontantrieb. Diesen Sieg gegen die favorisierten Alpine-Renault A110 mit Heckmotor und -antrieb betrachtet er bis heute als den wichtigsten. »Das Fulvia Coupé war sieben Jahre alt ...
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