Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nicht separat analysiert wurden. Diese Methode sei höchst fragwürdig und kein wissenschaftlich haltbares Verfahren, gaben die Experten mehrfach kund. In der öffentlichen Diskussion hat dieser Hinweis indes kaum Niederschlag gefunden. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der vorzeitige Tod eines jeden Menschen ist höchst bedauerlich und für die Angehörigen eine individuelle, leidvolle Katastrophe. Dennoch erscheint es unethisch, mit Zahlenangaben zu hantieren, denen jedwede belastbare Grundlage fehlt . Unerträglich wird es, wenn selbsternannte Verbraucherschützer, wie die Deutsche Umwelthilfe, versuchen mit derart manipulierten Angaben ein Thema zur eigenen Profilierung überproportional aufzubauschen und den Autofahrer moralisch in eine Ecke mit Massenmördern zu stellen. Das ist auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit und der Aufrichtigkeit . Können Sie sich noch daran erinnern? Vor einigen Wochen meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass jährlich rund 200.000 Menschen an den Folgen einer zu zuckerhaltigen Ernährung sterben. Ein öffentlicher Aufschrei von Politik, Medien und Verbraucherschützern, der auch nur annähernd dem der Abgas-Diskussion gleicht , ist indes ausgeblieben. Dieses Beispiel zeigt , wie wichtig es ist , die Diskussion zu versachlichen, den Maßstab zurechtzurücken und auch, sich wieder aufrichtig ...
Kommentare