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... die sich ob einer solchen Anmassunggehörig ärgerten. Doch sie wurden von anderen mit dem Hinweis getröstet, dass bereits ein oberflächliches Abwägen der Konsequenzen alle Okobonusund RUZ-Pläne ad absurdum führen müsse. Es liegt auf der Hand, dassein jährliches Erfassen der gefahrenen Kilometer jedeseinzelnen der 3,5 Mio in der Schweiz zugelassenen Autoszu einem unverhältnismässigen Aufwand und damit zu einer Aufblähung des Staatsapparates führen muss. Zudem müsste man ohne weiteres auch im Bundeshaus einsehen, dass mit einer solchen Überwachung des individuellen Verkehrsteilnehmers unakzeptierbare Parallelen zu Orwells Visionen über das Jahr «1984» entstünden. Gleichwohl erschien beispielsweise in der «NZZ» eine ausführliche und wohlfundierte Darstellung, mit der die in Bern ausgebrütete«Volksfahrbremse» der Sinnlosigkeit überführt wurde. Eine überflüssige Epistel,müsste man meinen. Leider nicht, denn wider alle Vernunft ist der unselige Ökobonus noch keineswegs vom Tisch. Vielmehr liess das Buwal (Bundesamt für Wald,Umwelt und Landschaft, Lieblingsamt zahlreicher hoher und höchster Politiker)vergangene Woche stolz verlauten, zur Realisierung desÖkobonus ein «Pflichtenheft zur Entwicklung eines Fahrleistungserfassungs-Systems» ausgearbeitet zu haben. Nach Möglichkeit solleein solches System beim Passieren der Grenze ...
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