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... nicht der allererste Mensch, der diesen A35 in seiner jetzigen Form fahren darf. Der Testpilot des Jungfernflugs war – kurz vor dem Mittagessen in The Kennels bei Goodwood House – der HRDC-Stammfahrer und frühere F1-Pilot Rupert Keegan, der an der Optimierung des A35-Setups mitwirken wird. Er kam nach ein paar Runden zurück an die Box und bezeichnete das Fahrverhalten als nervös – bestätigte aber gleichzeitig, dass alles funktionierte. Jetzt bin ich an der Reihe. Nach dem Grand-Prix-Fahrer, der daran gewöhnt ist, Autos mit mehreren hundert PS am Limit zu bewegen; direkt nach dem Mann, der Bedenken bezüglich der Balance äußerte. Nicht wirklich ermutigend. Was soll’s. Der Motor ist zwar winzig aber ein lebhaftes Aggregat. Das Midget-Getriebe lässt sich schnell und gut schalten, auch dank einer modernen Teilfederkupplung, die sauber trennt und sauber schließt. Der gesamte Antriebsstrang ist absolut gelungen. Jetzt die erste und schnellste Kurve, mit einer Doppel-Scheitelpunkt-Ideallinie. Nicht vergessen, dass die Strecke nass ist und die Reifen noch nicht auf Temperatur. Ich lenke ein, über das Spiel der Lenkung hinaus – und plötzlich geht am Heck die Post ab, als befinde sich Eis unter den Hinterrädern. Also besser die Lenkung wieder öffnen und dann den Balance-Punkt finden. Ich lasse das Gas langsam kommen, um herauszufinden, wie viel Drift der A35 ...
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