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... einzunehmen. Die beweglichste und für die Artillerie günstigste Gefechtsformation ist wohl die geschlossene Kiellinie, bei der die einzelnen Einheiten in Ab-, ständen von 300—<S00 Meter dem Flaggschiff folgen. Aus dieser Linie heraus entwickeln sich denn auch heute die vier Hauptgefechtsformationen des modernen Seekrieges. Um beim Nähern auf 10 bis 20 Kilometer den Gegner möglichst wirkungsvoll bestreichen zu können, müssen die Schiffe beider Flotten einander die Breitseite zukehren. Dabei werden sie zudem versuchen, eine gegenseitige Annäherung zu ermög- Xaufendes Gefecht. Beide Flotten stehen sich in Breitseitenfeuer gegenüber. liehen, um so auch der mittleren und leichten Artillerie Gelegenheit zum Eingreifen zu geben. Das wird dadurch erleichtert, dass die Breitseitenrohre etwa um 45 Grad schwenkbar sind, so dass die eine Flotte gegen die andere unter einem Winkel von zirka 30 Grad herandampfen kann, wobei sie darauf zu trachten haben, trotz der schiefen Richtung sich immer auf der Höhe des Feindes zu halten. Diese wichtigste Form des laufenden Gefechtes, bringt die gesamte Artillerie voll zur Geltung, und ist darum die geeignetste Kampfweise, eine Entscheidung zwischen artilleristisch ebenbürtigen Gegnern herbeizuführen. In der Linie ähnlich, aber in der Auswirkung wesentlich anders ist das Passiergefecht, bei dem die Gegner gleichfalls auf parallelem ...
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