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... Mit Regen fing das Unheil an, von 11 —12 Uhr in Bindfaden. So wurde gegen die Mittagsstunde die österreichische Grenze erreicht in Oswiecim. Zur Begrüssung war der Präsident des Oe. A. G, Markgraf Alexander Pallaviüni erschienen. Sämtliche Wagen passierten die mit Courtoisie gehandhabte Zollrevision. Dann ging es hinüber nach Galizien. Denn jetzt kam es, das «O jemine», bei dem man sich ahnungsvoll hinter den Ohren graulte. Höckerige Strassen mit losem Sand und spitzen Schottersteinen. Der Chabowkapass sogar frisch beschottert. Die zum Beskidengebirge anstrebende Strasse bot bei dem herrschenden Regenwetter tausenderlei Gefahren. Die Wasserrasten häuften und mehrten sich und stellten an die Chassis erhebliche Anforderungen. Oft nur im letzten Moment wahrnehmbar, stellten diese Unglücksstellen an die Federung und die Achsen der Wagen erhebliche Ansprüche. Zwischen Wadowice- Sucha-Jordanow zahllose Kurven und Serpentinen. Am vorerwähnten Chabowkapass alle 15 bis 20 m Eselsrücken und Wasserrasten. Da wurde alle Vorsicht zu schänden. Die Strasse stieg dabei in einem Neigungswinkel von 7 bis 12 Prozent. So kam bald Unordnung in die Wagen - reihe. Viele schwächere Wagen nahmen die Steigungen und Kehren spielend. Die grosshübigen Motoren hatten Schwierigkeiten der Kühlung zu überwinden, dadurch zu unfreiwilligem Aufenthalt gezwungen. Endlich hatten wir die schmutzigen ...
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