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... zeigt das S3-Triebwerk ein bissiges Ansprechen aufs Gas und ein spontanes, müheloses Drehvermögen bis zum Einsetzen des Begrenzers bei knapp 6700/min. Sein Ton ist dabei hörbar kräftiger als beim Serienmo dell, hat aber eine durchaus sympathische Klangfarbe - ge nau das wohl, was die Kund schaft will. In der Leistung bietet der Schnitzer S3 also eine gewiß 124 Extra Tuning überzeugende Antriebseinheit, die aber noch mehr Spaß ma chen könnte, wenn Schnitzer die vorbildlich leichtgängige Serienschaltung belassen hätte. Mit der ebenfalls schon klassi schen Tuner-Begründung, daß die Käufer das wünschen, wur de beim S3 der Schalthebel ver kürzt. Das verringert zwar die Schaltwege, erhöht aber auch den nötigen Kraftaufwand und macht die Schaltung ein biß chen hakelig. Einfach mehr Leistung, das ist allerdings nicht alles, was man heute von einem nachträg lich präparierten Auto erwar tet. Die Ansprüche sind gestie gen, Zugeständnisse an die Laufkultur, die einst als unver meidlich angesehen wurden, sollten angesichts der Möglich keiten, die moderne Systeme zur Gemischaufbereitung und Zündung bieten, nicht gemacht werden. Der Schnitzer S3 allerdings verlangt da etwas guten Willen. Zumindest beim Testwagen, dem ersten Exemplar seiner Art, schwankt der Leerlauf bis weilen so stark, daß die ganze Karosserie in Bewegung gerät. Noch sehr ...
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