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... wegen ihrer baulichen Eigenart und ihrer landschaftlichen Lage einen Abstecher verdienen — wie der in 2200 m Höhe gelegene burgähnliche Rundbau am Pordoijoch in den Dolomiten (siehe Titelbild) oder der riesige, terrassenförmig angelegte Friedhof am Monte Cassino. Bekannte Architekten haben sich um die Gestaltung der meist weitläufigen Ruhestätten bemüht. Sie schufen Denkmäler von hohem künstlerischem Rang, ließen bisweilen bemerkenswerte Beispiele neuzeitlicher Kirchenarchitektur entstehen (Beispiel: Münchner Waldfriedhof) und hielten sich an die Idee der mittelalterlichen Bauhütte: Es wurde Teamwork geleistet, d. h. die Namen der Ausführenden werden kaum genannt und treten hinter dem Gesamtwerk zurück. Keiner der Soldatenfriedhöfe gleicht genau einem anderen. Das kommt daher, weil man immer versucht, die Anlagen dem Stil und Charakter der jeweiligen Gegend möglichst anzupassen. Dazu gehört die Verwendung heimischen Natursteins, einheimischer Pflanzen und typischer handwerklicher Formen. Ein weiterer wichtiger Punkt aber ist die absolute Gleichbehandlung der Gräber. So ist beispielsweise auf dem Salzburger Friedhof der Generalfeldmarschall Ritter von Greim unter genau dem gleichen schlichten Steinkreuz begraben wie unmittelbar neben ihm der Soldat Hans Bethge. Soldatengräber neben prähistorischen Steinzeichen In Frankreich liegen die ...
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