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... seiner stets etwas materialistischen Art. «Es handelt sich nicht um Geld», verwies ihn Robert, « es handelt sich um mein Lebensglück. » « Donnerwetter! » lächelte Martin. « Du jonglierst schon wieder einmal mit sehr grossen Worten. Aber ich stehe dir auch mit Lebensglück zur Verfügung, wenn ich gerade genug bei mir habe. » Robert berichtete: « Vor sechs Wochen gab ich in der Zeitung ein Heiratsinserat auf, weil ich meine Einsamkeit nicht länger ertragen konnte. Du weisst, meine Schüchternheit hinderte mich bisher daran, die richtige Bekanntschaft zu machen. Ich erhielt sehr viele Zuschriften. Die meisten waren nichtssagend, einige sogar verstimmend. Aber aus einem Brief, Martin, aus einem einzigen, sprach eine Seele. Du lächelst über mich. Aber du musst dich bemühen, mich zu verstehen.» « Ich bemühe mich», nickte Martin, ohne sein überlegenes Lächeln zu verlieren. « Es sprach also eine Seele aus ihm. > € Ja. Jedes Wort stand an seinem Platz. Jeder Gedanke war echt fraulich. Schon nach den ersten Zeilen fühlte ich, dass mir dieser Brief eine seelische .Geborgenheit bot. Ich antwortete ihr ebenso offen, wie sie mir geschrieben hatte. Und jeder neue Brief, den ich von ihr bekam, bewies mir immer deutlicher, wieviel Glück dieses Mädchen zu vergeben hatte. Dann ...» « Habt ihr euch selbstverständlich eure Photos geschickt», unterbrach- Martin. «Nein. Siehst du, das ...
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