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... weil im Vorjahre der Nash-Healy herauskam, schien vermessen. Und nun auf einmal eine Sportwagenausstellung mit mehr als hundert Modellen und 100 000 Besuchern! Der scheinbare Widerspruch klärt sich auf, sobald man es mit dem Namen der Ausstellung nicht so genau nimmt. Schon «international» bedarf einer Einschränkung, denn die allermeisten Modelle waren Amerikaner; es handelte sich imGrunde um eine nationale Ausstellung mit ein paar europäischen Ehrengästen. «Motor Sports»darf man aber schon gar nicht als gleichbedeutend mit «Sportwagen» ansehen; denn waswurde gezeigt? Ein paar wunderschöne fünfzigjährige antike Phaetons mit blitzblank geputzten Messinglaternen; mehr als ein halbes Hundert frisierter Serienwagen, von Berufsund Amateurbastlern auf irgendeine Weise modernisiert, unkenntlich gemacht oder sonstwie verändert (typisch etwa ein Oldsmobile mit Nash-Kühlerverschalung oder ein Nash mit Oldsmobile-Elementen); ein paar Motorräder; Dreiräder; Sir Malcolm Campbells Weltrekordwagen, der «Bluebird»; ein «Airphibian», d.h. ein Auto, das mit wenigen Handgriffen in ein Flugzeug umgewandelt werden kann; ein Wagen mit Kunststoffkarosserie und endlich der schon langst angekündigte neue Packard Pan American. Wenden wir uns nun der Betrachtung einiger Einzelheiten zu. Der «Airphibian» flösst vielleicht auf den ersten Blick nicht sehr viel Vertrauen ein, ...
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