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... und etwas angezogen. Zu 2. Wenn der Wagen schon längere Zeit nicht mehr zieht, also das Reibrad schleift, so ist es sehr wahrscheinlich, daß die obere Schicht des Lederbelags verbrannt ist. Die Kohleschicht, die sich dort gebildet hat, ist aber zum Heften viel zu weich und glatt. Si« muß also durch Abkratzen und tüchtiges Waschen mit Benzin beseitigt werden. Sodann empfehle ich leichtes Aufrauhen mä einer sehr feinen Feile. Zu 3, Der häufigste Grund für das VerT sagen des Antriebs ist der, daß Öl auf das Reibrad (oder Schwungrad) gekommen ist. Dadurch kann mit einem Schlage der Wagen zum Stehen gebracht werden. Tüchtiges Waschen mit Benzin, evtl. leichtes Aufrauhen, und der Wagen läuft wieder tadellos. Ich habe jetzt vier Jahre lang einen Wagen mit Reibradgetriebe gefahren und bin sehr zufrieden damit. Freilich, das Reibradgetriebe erfordert einen „gefühlvollen" Fahrer. Vor den Mitteln zum Aufstreichen auf das Reibrad möchte ich sehr warnen (Kolophonium.) Sie wirken nur vorübergehend und rauben dem Motor eine Menge Kraft, da sie ja die Räder aneinanderkleben. Mitglied Nr. 32 808. Der/vMotorfahrer" erscheint wöchentlich jeden Donnerstag. — Verlag, Expedition, Verwaltung: Bock & Co., G.m.b. H., Berlin W 9, Linkstraße 38, Telegrammadresse; Motorfahrer. Fernsprecher: Amt Kurfürst 9116. Postscheckkonto: Berlin, Nr. 17670. Bankkonto: Georg ...
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