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... angenommen und wusste, dassfür 1970 die Gelder reichlich sprudeln würden; die 312 P waren ihm egal. Chinetti setzte die 0870 und 0872 (jetzt wieder mit der richtigen Bezeichnung) vorallem in den USA ein, doch 1970 und 1971 reichte es nie zu mehr als Klassensiegen. 0870wurde 1970 direkt nach einem weiteren unglücklichen Le-Mans-Auftritt an den französischen Ferrari-Enthusiasten Pierre Bardinon verkauft - und wurde nie gefunden. Explosion in Le M< Der von Franco Rocchi konstruierte V12 (60°) mitVierventil-Kopf, Lucas-Einspritzung, Magnetti-Marelli-Dinoplex- Ziindung und einem Hubraumvon 2989 cm3 (77 x 53,5 mm) wurde für den 312 P nur leicht modifiziert. Die Verdichtungwurde von 11,8:1 auf 11,0:1 zurückgenommen, die maximale Drehzahl lag bei 9800/min anstatt bei 11000/min. Die sanfte Überarbeitung hatte zur Folge,dass der Motor noch 420 PS leistete - nur gerade 16 PS weniger als das Fl-Aggregat, das aber auf Sprintrennen undnicht für 24-Stunden-F.insätze ausgelegt war. 860 Kilo wog der 312 P fahrfertig. Nicht von dieser Welt war allerdings die Optik des Wagens. Geschaffen wurde sie von einem gewissen Giacomo Calibri, der als Aerodynamik-Spezialist bei Ferrari arbeitete und weder vorher noch später besonders auffiel durch grandiose Leistungen. Der 312 P war dafürein absolutes Meisterstück, un- übertrefflich, knapp 90 cmhoch und doch über 480 cm lang; ...
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