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... Niemals saß man in einem Ferrari derart entspannt hinter dem Steuer - nicht zuletzt ein Verdienst der hervorragenden Sitzposition ■«v "<■ - mm Rationalität, doch schon die großen Rund instrumente für Geschwindigkeit und Dreh zahl lassen erahnen, zu welchen Leistungen der Maranello fähig ist. Denn spätestens wenn man den kleinen Zündschlüssel dreht, ist es vorbei mit der Unauffälligkeit. Nach dem ferraritypischen hellen Surren des Anlassers erklingt reine Zwölfton-Musik, die jegliche Verwechs lung mit herkömmlichen Motorengeräu schen ausschließt. Der elektrisierende Ansaugund Auspuffsound betört freilich nur noch bei forcierter Gangart, während an sonsten ein gedämpftes baritonales Grummeln dominiert, das vom charakteristischen Ventiltriebs-Rasseln untermalt wird. Es erinnert stets daran, daß insgesamt 48 Ventile den Impulsen der vier oben liegenden Nockenwellen folgen, um dem Zwölfzylinder zu freier Atmung und effi zienter Verbrennung zu verhelfen - wenn es sein muß bis zu 7600 Umdrehungen pro Für den 5,5 Liter- V12-Motor mir 65 Grad Zylinder winkel und 485 PS bei 7000/min stand ein Renn triebwerk Pate, das 1989 in der Formel 1 seine Karriere startete ...
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