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... nur durch ein etwas verbessertes Fahrgestell, eine überarbeitete Karosserie und vielleicht auch durch eine etwas gesteigerte Motorleistung. Paris und Genf Für einen Besucher aus der Schweiz liegt es deshalb nahe, den Pariser Salon mit der Genfer Ausstellung zu vergleichen, welche ja ebenfalls eine Schau von Serienwagen ist und wo dieselben Fabriken ausstellen wie in Paris. Und doch besteht zwischen den beiden äusserlich so ähnlichen Ausstellungen ein fundamentaler Unterschied: In Genf wendet s:ch der Aussteller an den Automobilisten vor allem in der Absicht, ihm zu zeigen, welche Wagen er kaufen kann. Demgegenüber können sich die wenigsten Franzosen, auch wenn sie es sich finanziell leisten könnten, in Paris einen neuen Wagen aussuchen und damit rechnen, ihn dann auch innert nützlicher Frist geliefert zu bekommen, denn für die am meisten gefragten Modelle der französischen Industrie werden Lieferfristen von bis zu zwei Jahren genannt, und ausländische Wagen sind nur gegen Devisen — sprich Dollars — erhältlich. Obgleich man weniger davon spricht, ist also doch auch heute noch der Durchschnittsfranzose in derselben Lage wie der Durchschnittsengländer: Beide können an den glänzenden Autosalons die Produkte der Industrien ihres eigenen Landes sowie auch des Auslandes nur platonisch bewundern und müssen sich bis auf weiteres noch mit ihren überalterten Wagen zufrieden ...
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