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... muß ten vernickelt werden, um mit den aus Neusilber gefertigten Schließ- 9 2 3 5 Aufwendiges BMW-Schloß: 1 Rotor, 2 Stator, 3 Schließbolzen, 4 Gegen bolzen, 5 Druckfeder, 6 Drehfeder, 7 Nocken, 8 Abdeckkappe, 9 Staubkappe, 10 Filzdichtung, 11 Staubklappe, 12 Feder. und Stator genau überein: Jetzt kann der Rotor gedreht werden und somit den Nocken (7) betäti gen. Mit welcher Präzision die einzelnen Schloßteile gefertigt sein wollen, zeigt die zulässige Toleranz für Länge und Durchmes ser der Bolzen von ± 0,03 mm. Das Noppenschloß erwies sich bei den BMW-Modellen zu Beginn der Serienproduktion als sehr anfäl lig, und es mußte viel Filigranarbeit aufgewendet werden, um dieses Teil zuverlässig zu gestalten. Ein gedrungenes Wasser bereitete ste ten Ärger: Eine geänderte Abdeck kappe (8) und ein eingelegter Filz ring (10) brachten keine wesent liche Besserung. Erst als der Filz ring durch einen solchen aus Kunst stoff ersetzt wurde, konnte zwi schen Rotor und Stator kein Was ser mehr eindringen. Auch die Fe der (12) mußte verstärkt werden, um dem bei der Wagenwäsche auf tretenden Wasserdruck gewachsen zu sein. Sicherheitshalber brachte man unmittelbar hinter der Klappe ein Abflußloch im Rotor an, damit dennoch eingedrungenes Wasser bolzen (3) sowie dem Zink von Rotor und Stator zu harmonieren. Als Material für die winzigen Druckfedern (5) wird ...
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