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... »Ich ahnte nicht, dass ich damit eine Tradition begründen würde«, sagt der Kalifornier heute. »Ich dachte nur: Irgendwie verdient dieser hart erkämpfte Sieg etwas Besonderes.« Unter den Fotografen war neben Rainer Schlegelmilch auch Flip Schulke vom LIFE Magazin. »Ich schoss ein Bild und duckte mich dann. Als alles vorbei war, schenkte mir Dan die leere Pulle, nicht ohne sie vorher mit einem Autogramm zu versehen.« Danach nahm der Lichtbildner das Siegergeschenk mit nach Florida, wo er es in seinem Haus als Sockel für eine originelle Tischlampe zweckentfremdete. Für Gurney ging die champagnerselige Zeit des Sommers 1967 derweil nur eine Woche nach Le Mans weiter. Da gewann er auf dem von ihm selbst entwickelten Eagle den großen Preis von Belgien in Spa. Ein wunderhübscher Monoposto, angetrieben von »Spray it again, Dan!« Am 11. Juni 1967 ließ Le Mans-Sieger Dan Gurney seiner überschäumenden Freude mit Champagner freien Lauf und begründete damit eine sprühende Tradition im Motorsport. einem V12-Motor von Weslake. Es war sein zweiter Grand Prix-Sieg, nach dem Triumph auf dem Porsche- Achtzylinder beim GP von Frankreich 1962 in Rouen. Das Jahr, in dem er auch seine spätere Frau Evi Butz kennenund lieben gelernt hatte, die Rennamazone und Sekretärin des Porsche-Faktotums Huschke von Hanstein. Der Flirt aus Champagner Formel 1 geht ...
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