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... Graubünden an zu tagen und das Schauspiel, welches wir in Politik und Presse erleben, verdient es, dass wir an dieser Stelle noch einmal auf die Sache zurückkommen. Wer hätte noch vor Jahresfrist im «Freien Rätier» die folgenden Zeilen gesucht: «Das Automobil muss also auch für Grauiriinden kommen. Wir haben uns dagegen gewehrt so lange als möglich, aber als gute Eidgenossen fügen wir uns gern in den Mehrheitswillen unserer Conföderati, haben wir doch auch manchmal geholfen, einen Mehrheitswiüen der Minderheit aufzudrängen, und nur immer Geld kann man von Bern auch nicht verlangen und daibei gegen alles sein, was sonst von dorther kommt. Es wäre für alt fry Rätiens Freiheit würdiger gewesen, aus eigener Einsicht etwas mehr Sinn fflr die Fortschritte der Technik und dem Zeitbedürfnis an den Tag zu legen. Wir können hier wohl mit dem Mephistopheles sagen: Oh, diesmal war ich sonder Zweifel Ein dummer Teufel! Ich Esel habe nicht bedacht, Dass allzu scharf nur schartig mächt! Jetzt haben wir das Schauspiel, dass sich die Talschaften um den Vorrang, das Automobil zu erhalten, streiten. Davos-Unterengadin-Tirol auf der einen, Chur-Lenz- Julier-Bergeü auf der anderen Seite usw.» Das sieht nun schon fast aus wie das Vorzeichen zu einem völligen Umschwung und wenn wir, gestützt auf so manche andere Erfahrung diesen temperamentvollen Optimismus vielleicht ...
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