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... 24-Ventil-Motoren, mit Triebwerken also, die über je zwei Einund Auslaßöffnun gen für jeden der sechs Zylin der verfügen, rüstet man sich bei BMW wie Ford für die Tou renwagen-Saison 1974. Vier Ventile pro Zylinder bringen höhere Leistung durch besse re Füllung und Spülung und erlauben höhere Drehzahlen. Andererseits erfordern sie eine sorgfältigere Einstell arbeit und ein größeres Volu men des Zylinderkopfes. Der BMW-Motor stellt eine Weiterentwicklung des bereits 1973 verwendeten Reihen sechszylinders dar. In Vierventil-Version leistet er bei einer Verdichtung von 11:1, einem Hubraum von 3325 ccm und einer Drehzahl von 8500 U/min derzeit ca. 420 PS. Sein Nachteil gegen über dem Ford-Triebwerk liegt einmal im höheren Ge wicht (184 zu 175,5 kg), zum anderen in Torsionsschwin gungen, denen die lange Kur belwelle bei hohen Drehzah len unterliegt. Der V6-Motor von Ford, bei Cosworth in England entwor fen, vyo auch die erfolgreichen Formel 1-Triebwerke gebaut werden, ist kürzer und kom pakter als sein Kokurrent aus Bayern. Er leistet derzeit 405 PS, die er aus einem Hub raum von 3412 ccm schöpft. Wie es das Tourenwagen- Reglement will, stammt der Block aus der Serienferti gung und tut zivil in den Consul/Granada-Modellen als Stoßstangentriebwerk seinen Dienst. Im Renntrimm werden die Stoßstangen-Bohrungen durch ein Blech ...
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