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... aufgebügelt, was allerdings dem Stimmbürger weniger Eindruck machen dürfte als die konkreten Taten in den abgelaufenen vier Jahren. An diesen lässt sich mit aller Propaganda nichts mehr ändern. In der Zusammensetzung des Nationalrates wird zwar nichts Umstürzendes geschehen; das haben wir biederen Schweizer uns längst abgewöhnt. Es wird darum bei den Neuwahlen weniger darum gehen, die eine oder andere Partei zu stärken oder zu schwächen, als sich für wichtige Grundsätze unserer Innenpolitik zu wehren. Bei entscheidenden Fragen sitzen nämlich die Sünder sozusagen in allen Fraktionen und Parteien. Die kommenden Wahlen sind eine prächtige Gelegenheit, um die Herren Volksvertreter an den Respekt zu erinnern, den sie den Volksentscheiden schuldig sind. Sie werden sich sagen lassen müssen, dass man nicht 1958 ein Finanzprogramm für sechs Jahre durch Volksabstimmung genehmigen lassen darf, um es schon 1959 frischfröhlich, auf Kosten des steuerzahlenden Volkes über den Haufen zu werfen. Die abtretenden Parlamentarier haben sich ferner keinen Ruhm dadurch erworben, dass sie eine Vorlage, von der zum vorneherein feststand, dass sie keine Volksmehrheit hinter sich haben werde, dem Referendum, d. h. der Volksabstimmung, entzogen. (Siehe Ausbau der Stansstad-Engelberg-Bahn!) In der Bundesversammlung ist wohl die grösste Gruppe — sie zählt Mitglieder aller ...
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