Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... den «berufsmässigen» Besucher aller Autosalons gehört aber schon zur Geschichte, was er einen Monat früher gesehen hat. Dennoch pflegte auch der verwöhnte Spezialist in Genf genügend Neues zu finden, um seinen Durst nach Wechsel zu stillen. Dieses Jahr kam er nicht auf seine Rechnung. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Abwesenheit des Fiat 850 für diesen Eindruck der Leere verantwortlich war. Ich bin nicht dieser Auffassung. Wenn eine Schwalbe den Sommer ausmacht, so hätten die drei neuen grossen Opel genügt, um die Stimmung des Neuen in Genf aufkommen zu lassen. Nein, was dieses Jahr fehlte, war die sonst übliche Zahl kleinerer Neuerungen. Diese Erscheinung gilt übrigens für alle Automobilausstellungen. Wenn wir sie in Genf besonders notierten, so darum, weil der schweizerische Salon bisher dieser Neuheitendürre ausgewichen war, und zwar nur deshalb, weil sich alle Nationen der Autoindustrie bemüht hatten, in Genf ihre Frühjahrsneuheiten zu zeigen. Won verlangsamt sich die Entwicklungsgeschwindigkeit der Automobilproduktion so stark, dass auch die vereinigten Neuheiten eines halben Jahres nicht mehr genügen, um die Kulissen der Automobilbühne zu wechseln. Daraus stellt sich die Frage nach der richtigen Kadenz der Automobilausstellungen. Der Standpunkt der Industrie ist bekannt: Die Gesetze der Serienproduktion bremsen die Wechselmöglichkeiten so ...
Kommentare