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... aufflackernden Kriegsereignisse im Jemen berichten. Wer aber kennt eigentlich dieses auf der arabischen Halbinsel gelegene Wüstenland? Ich hatte vor kurzem Gelegenheit, Jemen und seine Bewohner, die Jemeniten, kennenzulernen. Mit einer klapprigen DC-3 erreichte ich von Aden aus Hodeida am Roten Meer. Von dort aus ging die Reise weiter nach der Hauptstadt Sanaa, wobei ich gleich erste Bekanntschaft mit der sogenannten «chinesischen Strasse» machen konnte. Diese wurde erst vor einigen Monaten fertiggestellt und ist ein Geschenk der Chinesen. Ingenieure aus dem Fernen Osten hatten ihre Errichtung geleitet. Sie führt vom Meer aus über zwei Pässe von etwa 3500 m Höhe und ist 344 km lang. Sanaa liegt auf 2300 m. Die chinesische Strasse Ist asphaltiert; sie ist in ihrer Anlage etwa mit der Strasse Chur—Arosa zu vergleichen. Eine weitere Ueberlandstrasse wird von den Amerikanern gebaut. Diese «American Road» verbindet heute Mokka, Talz und Ebb und wird nach Sanaa weitergeführt. Sie ist nicht asphaltiert, doch in ihrer Art als Gebirgsstrasse sehr gut und breit angelegt. Man darf füglich behaupten, dass die verkehrstechnischen Voraussetzungen für die touristische Erschliessung des Landes und der Hauptstadt gegeben sind. Doch es bleibt vorläufig bei diesen theoretischverkehrstechnischen Vorbedingungen. Denn der Jemen ist ein kriegführendes Land, das sich zudem ...
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