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... zu garantieren, zeigen diese 25 % doch, dass längst nichtmehr alle Arbeitnehmer auf ihre Gewerkschaft hören wollen, denn sie haben längst erkannt, dassdie Situation auf dem Arbeitsmarkt heute alles andere als einfach ist. Nach diesem Tiefschlag folgtegleich noch ein zweiter: Die Seat- Direktion warnte alle Beteiligten, dass die Lage sehr ernst sei, denndurch die Sturheit der Gewerk- Die Multinationalität der VW- Gruppe wurde den SEAT-Arbeitern zum Verhängnis: Weil sie ihre freien Tage nicht für eine Erhöhung der Produktion desIbiza opfern wollten, werden ab sofort 10% der Fertigung von Spanien nach Slowenien verlegt. mehr Flexibilität arbeiten müssen, weil der Kunde heute nicht mehr auf sein Fahrzeug wartenwill. Die Werke müssen sich also sofort der Nachfrage anpassenkönnen. Die beiden spanischen Gewerkschaften UGT und CCOO, die bei Seat vertreten sind, trifftwohl ein Grossteil der Schuld. Während UGT frech den doppelten Lohn für die Arbeit an ausgehandelten Feiertagen verlangte, schlug CCOO den Vorschlag derDirektion schlichtweg aus. Danach habe man sich, so die Direktion, direkt mit einem persönlichen Schreiben an die Arbeiter gewandt. Ein Viertel war bereit, an den Feiertagen zu arbeiten. schäften sei die Zukunft des Werks generell gefährdet. Das Werk sei nicht konkurrenzfähig genug, weil es unmöglich geworden sei, kurzfristig neue ...
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