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... sich doch damit. Er erhielt für seine Arbeit viel Qeld, riesige Beträge, man spricht von insgesamt fast zwei Millionen Lire. Der Betrag steht aber noch gar nicht fest, weil sich die meisten Geschädigten nicht melden. Sie müssen vielmehr erst in mühevoller Arbeit von der Polizei ausgeforscht werden. Dass von Manzoni — der in Wirklichkeit ganz anders hiess und der auch nie Rechtsanwalt gewesen war — keine echten Adelstitel beschafft werden konnten, ist klar. Er stellte vielmehr die Dokumente auf einer Maschine, die er selbst hergestellt hatte und die er — um keinen Verrat von treulosen Komplicen befürchten zu müssen — selbst bediente, eigenhändig her. Sie waren sehr kunstvoll ausgestattet und mit zahlreichen Stempelabdrücken und Siegeln versehen, so dass sie wirklich unwahrscheinlich echt aussahen. Als man Manzoni verhaftete, brach ein grosser Skandal los, denn der vielfach vorbestrafte Hochstapler deckte allerlei private Machinationen auf, mit deren Bereinigung ihn seine Freunde betraut hatten. Einige Ehen sind dadurch bereits in Trümmer gegangen und Freundschaften auseinandergebrochen. Die italienische Oeffentlichkeit sieht wenn sie den Prozess verlieren sollten, für sie nicht allzu verzweifelt sein, denn sie haben, erklären sie, gewisse Anhaltspunkte,, dass sie in Frankreich auf jeden Fall die Heiratsbewilligung erhalten werden. Der Ausgang ...
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