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... Mundvoll Sand und sehen aus wie lausige Beduinen. Vom Libanon, den wir auf einer schönenPaßstrasse erklimmen, fahren wir bei Nacht auf das glitzernde Lichtermeer von Beiruthinunter. Schon längs der Gebirgsstrasse gewahren wir die hübschen Sommerferienhäuschen, diemalerischen, aufgeputzten Gartenrestaurants unter schattigen Bäumen. Allmählich steigt dassichere Gefühl in uns auf, das der Kontakt mit europäischer Kultur verbürgt. Im Strandhotel«St-Georges« in Beirut angelangt, ist diese Tatsache nun aber unverkennbar: wir sind wirklichnicht mehr im Orient. Anderntags werden wir Am letzten Tage fahren wir in 10 Stunden dieStrecke von Mersin nach Ankara über den Taurus und dem Grossen Salzsee entlang. Leidersehen wir dort keine rosaroten Flamingoschwärme mehr wie bei der Hinfahrt. Dafür jagen wir Füchse, Hamster, Wiesel, Trappen, Aasgeier und anderes Getier in die Flucht, die sichin der Nähe der noch wenig befahrenen neuen Strasse aufhielten. Unsere Autoreise von über 3500 km ins Heilige Land findet damit ihren Abschluss. Sie ist glänzend und ohne wesentliche Zwischenfälleverlaufen. Immerhin sind derartige Touren im Orient mit denjenigen in Europa oder Amerikain mancher Hinsicht gar nicht zu vergleichen und kommen eher einer Expedition gleich, besonderswenn Regenwetter oder Autodefekte eintreten, welch letztere der Fahrer fast immer selbst zubeheben hat, da ...
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