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... die sofort stoppte, kam mit heiler Haut und ohne Materialschaden davon. Anderntags ging's weiter über Ingoldstadt, Richtung Regensburg. Von Norden her flutete dort die deutsche Wehrmacht in langen motorisierten Kolonnen zurück. Ein Weiterkommen war praktisch unmöglich und unser Kolonnenführer liess anhalten, als hoch "in den Lüften in gleicher Richtung Hunderte von Bombern Regensburg zustrebten und dort in furchtbarem Angriff die ganzen Bahnhofanlagen mit ihrer Umgebung zertrümmerten, so dass die IKRK-Kolonne bei ihrem Eintreffen einen wüsten, rauchenden Trümmerhaufen vorfand. Sie übernachtete dann im Freien, doch setzte ein neuerlicher Fliegerangriff und insbesondere das Gedröhn des Flakfeuers der Nachtruhe ein baldiges Ende. Der Kolonnenführer versuchte mit seinem Jeep noch, über Regensburg hinauszukommen, sah sich aber in der Folge genötigt, zur Kolonne zurückzukehren, weil zurückgehende Wehrmachtsteile die Strossen restlos verstopften, und eine Weilerfahrt ausgeschlossen war. Die deutsche Begleitmannschaft bewachte nächtlicherweile die abgeschlossenen Fahrzeuge der Transportkolonne, und es entspann sich nachts um 3 Uhr noch ein heikles Intermezzo, weil ein SS-Offizier die in einer Scheune nächtigenden Rotkreuzfahrer hinauswerfen und an ihrer Stelle 50 Pferde einstellen wollte. Der Intervention der deutschen Begleitmannschaft gelang es, ...
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