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... Gürtel linie und dem flüssigen Heck zu einer eigenständigen Gestalt auswächst. Auch innen wirkt der Mi cra auf Anhieb sympathisch, so lange jedenfalls, bis man die als Bambus-Matte getarnte helle Kunststoff-Landschaft abklopft. Der harte Ton von sprödem Hartplastik zeigt, dass es bei einem 12 700 Euro teu ren Kleinwagen nicht wirklich etwas zu verschenken gibt. Immerhin versprühen die Plastik-Knöpfe in der Mittel konsole Petticoat-Reiz, und der Bordcomputer wird sogar seri enmäßig geliefert. Ein niedri ges Armaturenbrett und die freie Sicht auf die als Peilwar zen dienenden Scheinwerfer nippel vermitteln ein ordentli ches Raumgefühl, das durch die größte Innenbreite vorne och unterstrichen wird. Schmale Sitzlehnen und eine zu kurze Sitzlängsverstellung mindern unnötigerweise den guten Komforteindruck. Die ordentliche Beinfrei heit auf den Rücksitzen sowie die längsverstellbare Bank ver schaffen dem Micra Pluspunk te, die er ebenso leichtfertig verspielt. Die billige Koffer raumabdeckung samt labbri gem Anhang stehen gesamthaft für den durchaus verbesse rungswürdigen Qualitätsein druck und zeigen dazu auch schonungslos, dass in dieser Klasse so hart gerechnet wer den muss, wie es kein Finanz minister zustande bringt. Obwohl in Standund Fahrgeräusch noch zahm, wird der Micra ab Tempo 130 so un angenehm laut wie ein rebelli scher ...
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