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... Autofahrt wie vordem? Ist doch kein Dorf, kein Städtchen oder Stadt ohne Trauer oder ohne banger Sorge für die da draußen im Felde, die des Reiches Grenzen schützen und uns bewahren wollen vor der Vernichtung durch unsere miß- günstigen Feinde. Doch auch die Erinnerung an die herrliche Zeit ist schön, und dabei komme ich einer Frage, einem Thema näher, das schon oft erörtert wurde, das ist die Beschaffenheit unserer Landstraßen. Ich bin keiner von den Geschwindigkeitsfahrern, deren höchster Genuß es ist, eine bestimmte möglichst große Anzahl von Kilometern herunterzurasen, ich gehöre auch nicht zu denen, denen das Auto Repräsentationszweck ist, sondern ich rechne mich zu den sogenannten Autobummlern, die aus Freude zur Natur mit dem Auto durch die Lande gondeln, betreue meinen Wagen selbst, steuere ihn selbst und freue mich außerordentlich, wenn derselbe meiner Führung willig gehorcht. Ich bin verwachsen mit meinem Auto, freue mich schon, wenn der Motor angeworfen, seinen gleichmäßigen Viertakt surrt und möchte ihn streicheln wie ein Reiter sein Pferd, wenn er seine Tätigkeit so schön und brav erfüllt. Es ist klar, daß ich durch diese Liebe zu meinem Wagen auch ganz besonders die Fährnisse mitspüre, denen Motor, Wagen und nicht zuletzt die empfindlichen Gummireifen auf den Straßen ausgesetzt sind. Ich habe das schöne deutsche ...
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