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... rollen ihn hin und her, drücken seinen Leib, massieren ihn. Da kommt er wieder zu sich, setzt sich auf. Sein Atem wird ruhiger, er wischt sich die Augen mit dem Handrücken, trinkt ein wenig Kaffee, streckt sich, spuckt aus und flucht Dann steckt er sich zwei Wachspfropfen in die Ohren, nimmt wieder seine Fäustlinge und seine Nasenklemmer und taucht von neuem. Unbewegt steht der Kapitän in seinem weissen Burnus da und lässt ein paar Muscheln aufheben, die einem der Fischer früher entfallen sind. Drei — vier — fünf Minuten vergehen und es zeigt sich keine Bewegung an einem der Taucherseile. Mit lautem Geschrei macht der Gehilfe, der das Signal zum Aufziehen erwartet, darauf aufmerksam. Es muss ein Unglück geschehen sein: vielleicht ist der Mann von einem Hai angefallen worden, vielleicht hat er das Bewusstsein verloren. Die'Kameraden tauchen an der Stelle, wo der Perlenfischer verschwunden ist, kehren wieder an die Oberfläche zurück, tauchen nochmals — vergeblich. «Aufziehen!» kommandiert der Kapitän. BIoss der Stein kommt ans dem grünlichen Wasser empor. Der Mann ist verloren! Der Kapitän zuckt die Achseln. Die Arbeit teht weiter. Vierzehn lange Stunden suchen die Fischer zwanzig Meter unter Wasser nach den Muscheln. Die einen kommen an die Oberfläche und spucken Blut. Die anderen reissen sich an den spitzen Klippen ganze Stücke aus ihrem Körper. Dann ...
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