Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Ob die oft als Entgegenkommen gegenüber dem Westen apostrophierte Errichtung von japanischen Zweigund Montagewerken, aber auch die gemeinsame Herstellung einzelner Modelle in Zusammenarbeit mit westlichen Herstellern (Alfa Romeo, Leyland, bald vielleicht auch VW) die Dinge wieder ins Lot zu bringen vermag, müsste in jedem einzelnen Fall analysiert werden. Die praktischen Konsequenzen einer derartigen Stützpunkterrichtung werden sich ja in wenigen Jahren in England zeigen, wo der Nissan-Konzern, wie soeben bekanntgegeben wurde, eine Automobilfabrik mit einer Jahresproduktion von 200 000 Fahrzeugen errichten wird. Die Ausführung des Projektes wird mittelfristig in der zum Zuge kommenden Region die Bautätigkeit beleben und einige tausend neue Arbeitsplätze schaffen, strukturell wird sich in der von einer Dauerkrise geschüttelten und mitten in einem noch längst nicht abgeschlossenen Schrumpfungsprozess stehenden englischen Autoindustrie nichts zum Guten wenden. Das Trojanische Pferd aus Japan wird mit Behagen auf den saftiggrünen englischen Rasen weiden, und die Rechnung wird nicht zuletzt der Staatskonzern Leylandzu begleichen haben, der soeben mit dem Schwung eines dynamischen jungen Managements und munter sprudelnden Staatsgeldern eine neue Überlebenschance erhielt. Erleichtert wurde den Japanern der Weg zum Automobilproduktionsland Nummer eins durch ...
Kommentare