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... die Sammler die schwarze Brühe inzwischen ohne Entschädigung ab oder sehen sich gezwungen, gar einen Unkostenbeitrag an die geregelte Entsorgung zu verlangen. Im Falle des grössten Sammlers in der Schweiz, der Firma Amstutz in Obfelden (ZH), betrug diese Gebühr Ende letzten Jahres Fr. 10.- pro Fass, was bereits für viele Grund genug war, sich nach anderen Abnehmern umzusehen. Summiert man aber alle entstehenden Unkosten, ist dieser Betrag bei weitem nicht ausreichend, um eine seriöse Entsorgung zu finanzieren. Hauptabnehmer für das relativ saubere Garagenöl, das nur mit geringen Mengen an Lösungsmitteln versetzt sein darf, ist heute die Zementindustne. Um es ihr abliefern zu dürfen, muss es genauestens auf eine minimale Verbrennungsqualität (Flammpunkt 50) geprüft und filtriert werden. Eine Erhöhung des Abholpreises auf Fr. 25.- pro Fass auf 1.1.1987 war deshalb unumgänglich. Dieser Preis wird nun erst recht von vielen nicht mehr akzeptiert, die damit einen bestehenden und funktionierenden Entsorgungsweg in Frage stellen. Dabei wäre es vernünftig, die vorhandenen Kapazitä- ten zu nutzen und sie den neuesten technischen Möglichkeiten anzupassen. Muss erst einmal eine Sondermüll-Entsorgungsanlage (in der Schweiz existieren bis dato nur private Anlagen der chemischen Industrie) errichtet werden, ist zweifellos mit einer Vervielfachung ...
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