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... in das Gebrabbel hinein, dann dröhnt es rund und voll: Die Maschine lebt. Drehzahl? Zweitausendfünfhundert. Öldruck sechs, Ampäre plus, Temperaturanzeige noch unbewegt. Rechts neben dem Cockpit hängt eine Leselampe am gekräuselten Kabel. Sieht aus wie ein Mikrofon. Wäre es eins, dann hätte ich das hineingerufen, womit Chrysler seine Kunden lockt: »Willkommen an Bord.« Denn dieses Auto, über das ich zuerst einen ganz nüchternen Testbericht schreiben wollte, diese nur 1,22 m hohe Flunder, in der ich nun liege, sieht weniger nach Auto, sondern mehr nach Flugzeug aus. Ein Objekt, das man nicht einfach nur testet. Man erlebt es. So wie Babsi, die den Flachmann liebt, die ihn Ufo nennt, unbekanntes Flugobjekt, und die fragt, warum da Matra am Heck steht. Wer ist das — Matra? Matra ist ein französisches Unternehmen, das sich mit Luftund Raumfahrt beschäftigt, Rennwagen konstruiert hat und irgendwann einmal zusammen mit den Chrysler-Simca-Konstrukteuren überlegte, daß man eine Karosse nicht ADAC-Motorwelt 12/76 nur schnittig, sondern auch rostfrei und daher am besten gleich aus Kunststoff machen müßte. Gut liegen sollte das Auto auch, besser als das damalige Simca 1200 S Coupö, das eine rechte Heckschleuder war. Ein Mittelmotor schien das beste Rezept. Aber weil mit dem Motor in der Mitte nur noch wenig Platz zum Sitzen blieb, kam ...
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