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... zusätzlich John Wyer mit ins Boot geholt, der autokratische Teamchef hinter dem Aston Martin-Le Mans Sieg von 1959. Das Team zog in neue Werkhallen in Slough nahe London Heathrow. Wo unter dem Patronat der neu gegründeten Firma Ford Advanced Vehicles die Autos montiert wurden. Die mit einer Pushrod-Version des 4,2 Liter großen Indy-V8 ausgerüsteten Ford GT waren schnell, aber anfangs noch sehr anfällig. Nach einer enttäuschenden Saison 1964 – darunter drei Ausfälle in Le Mans – zog Ford das Programm von Wyer ab und übertrug es Carroll Shelby in Südkalifornien. Und prompt siegte ein von Shelby American vorbereiteter GT 40 mit 4,7 Liter großem Cobra-V8 1965 beim Saisonauftakt in Daytona. Daraufhin erhöhte Ford den Einsatz und pflanzte in zwei der sechs 1965 für Le Mans genannten »Mark II« 7,0 Liter große und ursprünglich für NASCAR-Rennen konzipierte V8. Doch alle sechs Ford fielen aus. Henry Ford II war nicht amused, was er in einem Schreiben an Fords Motorsport-Chef Leo Beebe auch deutlich zum Ausdruck brachte: »Besser, Sie gewinnen ...« 1966 trat Ford daher die Flucht nach vorn an. Indem man zwei weitere Teams holte: Holman & Moody aus den USA und Alan Mann Racing aus England. Diesmal sandte Ford acht Mark IIA in die Sarthe. Je drei für die beiden US-Teams und zwei für Alan Mann. Der von Shelby eingesetzte GT40 P/1046 war in den neuseelän- ...
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