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... und Hubraum bescheidener. War für einen Firebird ein 7,5-Liter-Motor mit über 300 PS früher nichts Ungewöhnliches, so ist heute damit Schluss, auch wenn man noch letztes Jahr die Version Formula oder den TransAm mit 6,6 Liter Hubraum und immerhin noch 138,5 SAE-kW oder 188 PS erstehen konnte. Doch für das Modelljahr 1980 fiel die obere Grenze des Hubraums beim Firebird auf 4,9 Liter. Um das entsprechende Leistungshandicap wettzumachen, wandten sich die GM-Techniker der Abgas- Turboaufladung zu. Erste Erfahrungen sammelten sie beim Buick Regal mit 3,8-Liter-V6-Motor (Test «AR» 34/78). Resultat: Sowohl in der Leistung als auch im Verbrauch entsprach der kleinere V6-Motor etwa dem herkömmlichen 5,7-Liter-V8. Multipliziert man den Hubraum des geprüften Firebird mit dem im Rennsport gebräuchlichen Faktor von 1,4, sollte der aufgeladene V8 leistungsmässig einem 6,9-Liter-Motor entsprechen. Doch ganz gelang das nicht. Der nicht aufgeladene 4,9-Liter von Pontiac ist 8,4:1 verdichtet und leistet 112 kW oder 152 PS bei 4000/min. In der mit einem Turbolader von Garrett versehenen Ausführung gibt er laut Werk 156,5 kW oder 213 PS bei 4000/min ab; sein höchstes Drehmoment erreicht er bereits bei 2000/min mit dem imposanten Wert von 468 Nm (47,7 mkp). Die Verdichtung wurde wegen der Aufladung auf 7,6:1 zurückgenommen. Bei einem nicht zu hohen maximalen Ladedruck ...
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