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... Deutschland und Frankreich in einer Reihe Die Sitzung fand unter dem Vorsitz des Präsidenten der CSL Mon sieur Perouse, statt. Vertreten waren die Länder England, Frankreich, Schweiz, Holland, Schweden, Italien, Portugal, Amerika und Deutsch land. Die deutschen Interessen wurden durch die Delegierten des „Auto mobilclubs von Deutschland“ (AvD), Sportpräsident Georg Zettritz und durch den Vorsitzenden der Technischen Kommission des AvD, Dipl.- Ing. Fürst zu Urach in Brüssel vertreten. Für die Verlängerung der bisherigen internationalen Formel I stimmten England, Deutsdiland und Frankreich. Portugal erklärte sich bereit, einem Mehrheitsbeschluß zuzustimmen. Amerika möchte die alte Formel von 1938 — drei Liter mit Kompressor oder 4,5 Liter ohne Kompressor —, die in den USA nie abgeschafft wurde, beibehalten. Die Schweiz verhielt sich in der Frage neutral und vertrat die Meinung, daß die bisherige Rennformel sich zu weit vom Tourenwagen entfernt habe. Holland entschied sich gegen die Verlängerung der bisherigen Formel. Auch Italien erklärte sich gegen die Verlängerung, obwohl die Meinung seiner Automobilfabriken nicht übereinstimmte. Die italieni schen Vertreter waren der Ansicht, daß die Rennwagen der Formel zu schnell würden und daß nicht genügend Rennfahrer zur Verfügung stehen, die die hohen Geschwindigkeiten, die sich in der Zukunft noch steigern ...
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