Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... möglich war. Man darf sich zwar nicht darüber täuschen, dass einzelne Rohstoffe wirklich knapp sind und es auch auf Jahre hinaus bleiben werden: Kupfer zum Beispiel, ferner Chrom und Zinn und Blei. Aber auch das wirkte sich nicht allzu schwer aus. Die Werke hatten Vorräte angesammelt. Daraus lebten sie bis auf weiteres und hofften, im Laufe der Zeit irgendwelche Ersatzstoffe zu finden. Soviel über die Produktion. Aber Fabriken produzieren ja nicht im luftleeren Raum; sie produzieren für einen Markt — eine Tatsache, die man in den USA oft vergessen hat, weil ein echter Markt, einem dauernden Wechselspiel von Angebot und Nachfrage unterworfen, in den Nachkriegsjahren nicht bestand. Es gab, vielleicht bis auf das letzte Jahr, immer nur sehr viel Nachfrage und nicht ganz genug Angebot. Bei diesem «Verkäufermarkt» galt also der Grundsatz, dass, wer erzeugt, auch verkauft. Nur auf die Erzeugung schien es anzukommen. Im allgemeinen wurde also das Abnorme zur Regel. Konservenfabriken, Verlagsanstalten und Maler pflegen ihre Prosperität nicht nach der Zahl der Konserven, Bücher und Bilder zu berechnen, die sie herstellen, sondern nach der Zahl, die sie absetzen. Das deckt sich nicht immer. In der Autoindustrie hat es sich aber jahrelang doch gedeckt — daher die verschobene Perspektive, welche die Produktion allein im Vordergrund erscheinen lässt. Dann kam der Schock: die ...
Kommentare