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... aus dem Jahre 1900, also genau sieben Jahrzehnte zurückliegend, aufzuzeigen, zitiere ich eine damalige Pressemeldung: ......wurde der Bäckermeister Fritz Löhmann aus Linden wegen fahrlässiger Tödtung verurtheilt, weil er seinem Sprößling den Schlüssel zum Pferdestall ausgehändigt hatte. Der schwächliche neunjährige Knabe überfuhr mit Pferd und Wagen den Invaliden Stoppel, der daraufhin verstarb.“ Und das bei einer äußerst mäßigen Verkehrsdichte, bei der es dem Invaliden Stoppel hätte möglich sein müssen, dem heran preschenden Gefährt auszuweichen, beziehungsweise auf dieses infolge der deutlich vernehmbaren Lärmentwicklung rechtzeitig aufmerksam zu werden. Und da bietet sich die Untersuchung der Frage, wie sich der Lärm wohl entwickelt haben würde, wenn alle, die heute ein Automobil fahren, im Pferdewagen daherkämen, ganz gleich, ob Lastfuhrwerk, Kutsche, Cab, Droschke, ob Ein-, Zweioder Mehrspänner — und wenn alle, die heute auf einem Zweirad vom Moped über den Roller bis zur Harley dahinrollen, auf einem Pferd dahergesprengt kämen, da bietet sich die Untersuchung der Frage förmlich an. Ich bezweifle, daß unsere Straßen Oasen der Ruhe geworden oder geblieben wären. Man vergegenwärtige sich doch nur den Lärm, der entsteht, wenn eine siebenköpfige Bande von Viehdieben durch das mitternächtliche Stockton oder Laramy prescht. An jedem Samstagnachmittag kann ...
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