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... manchmal sogar ehrlicher als nötig - etwa wenn der 335i auf kurzen Wellen Spontan-Kicks austeilt. Aber genau diese Spontaneität zeichnet den Dreier aus. Wie er sich in den Kurvenradius verbeißt, Einlenkvertrauen und Grip bis über den Scheitelpunkt hinaus aufbaut, hochfre quent mit den Vorderrädern pfeifend den Grenzbereich an kündigt - das hat was. Oder wenn er im sportlichen DTC- Modus des Stabilitätsprogramms auf Gaspedalbefehl das Heck heraushängt, im Notfall sanft wieder einfängt und da mit sogar mäßig Versierte an den Grenzbereich heranführt. Grenzbereichs-Erfahrungen? Die vermeidet der CLK nach Möglichkeit. Dynamische Avancen dämpft er mit Untersteu er-Protest und ESP-Eingriff, macht sich in Wechselkurven deutlich breiter als die anderen, lehnt sich mit seiner Para meterlenkung spürbar gegen allzu zackige Richtungswechsel auf. Lieber presst er in weiten Sätzen vorwärts und die In sassen in die Sitze, während der Siebenstufenautomat stets dezent nachlegt. Selbst Unebenheiten können dem dahin strömenden CLK wenig anhaben, sein Fahrwerk degradiert sie in die Nähe der Bedeutungslosigkeit. Ein gediegener Charakter genügt aber nicht, um an der Konkurrenz vorbeizukommen. Die ersten Plätze machen Audi und BMW daher unter sich aus, wobei der 335i auch den S5 kostenmäßig klar ausbremst. Text: Jörn Thomas. Fotos: Hans-Dieter Seufert Fahrzeugtyp ...
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