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... Kanton Luzern sehr strenge Bedingungen. So darf die Raffinerie nur schwefelfreies Gas und Leichtbenzin verheizen, womit der Ausstoss an Schwefeldioxyd wesentlich geringer sein wird als der gesetzlich erlaubte Höchstwert. Wie Prof. Dr. Dieter Högger von der ETH ausführte, sind zwar gewisse penetrante Gerüche innerhalb der Raffinerie unvermeidlich, doch wird die weitere Umgebung durch Schwimmdachtanks und Desodorieranlagen gegen solche Gerüche geschützt, ausser etwa in gewissen Schlechtwetterlagen. Doch haben gerade die meteorologischklimatologischen Untersuchungen ergeben, dass die Ebene des Wauwiler Mooses stets gut durchlüftet ist Um den Forderungen des Gewässerschutzes Genüge zu tun, wird die Raffinerie über eine eigene mechanischbiologische Kläranlage verfügen, dazu über spezielle Reinigungsanlagen wie Oelabscheider. Es ist vorgesehen, die geklärten Abwässer parallel zur projektierten Pipeline in den Raum Aarwangen—Murgenthal und dann in die Aare zu leiten. Der hohe Wasserbedarf der Raffinerie von 3500 bis 3800 Minutenlitern kann — wie Versuchsbohrungen ergeben haben — bedenkenlos dem 'grossen Grundwasserstrom des Wiggertales entnommen werden. Die Zufuhr des Rohöls zur Mittelland-Raffinerie ist durch eine Pipeline vorgesehen. Diese soll im Räume Beifort von der grossen Oelleitung Marseille—Karlsruhe abgezweigt und via Berner und ...
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