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... und Hände sehr gut benützen. Nur eines geht nicht: Seine Handmuskeln können sich zu einem Griff nicht zusammenziehen, und seine Finger können keinLenkrad umklammern. Mit seinen 23 Jahren hat er eine erstaunliche Lebensphiloso- Muskelschwund Dass der Weg zurück ins Leben ein quälend langer und beschwerlicher sein wird, weiss Martin Senn. Zurzeit arbeitet er hart in der physischen Therapie, damit sein geschundener Körper dieverlorene Muskelmasse wieder ansetzt. Nach den ersten vier Wochen hatte er 10 kg an Gewicht verloren. («Ein 80 kg schwerer Mann, der zehn Wochen bettlägerig ist, kann bis zu, 20 kg Muskelgewebe verlieren», sagt Dr. med. Guido A. Zäch, Direktionspräsident und Klinikdirektor des Schweizer Paraplegiker-Zentrums Nottwil.) Sich mit diesem Muskelschwund abzufinden ist ein Prozess, mit dem der Verletzte oft längere Zeit zu kämpfen hat. Erwin Zemp sagt darüber: «Man muss lernen, den eigenen Körper wieder gern zu haben. Das ist das erste Problem, das man bewältigen muss.»Martin Senn hat vom Ereignis seiner Immobilisierung noch zu wenig Abstand, um sich über diesen Aspekt zu äussern. Er hat sichzunächst zwei Ziele gesetzt: «Ich will meinen Körper so weit beherrschen, dass ich allein auf die Toilette <gehen> kann. Dann willich so schnell wie möglich lernen, Auto zu fahren.» win Zemp ein sehr guter Skifahrer. Und das ist er noch ...
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